Da wir unsere Batteriebank vergrößert haben, sind diese beiden dicken nun übrig.
Hersteller: Sonnenschein
Immer gut von uns behandelt
Bis zuletzt waren keine Kapazitätsverluste feststellbar.
Die Anschlussklemmen sind dabei.
Alter ca. 10 Jahre
Da wir unsere Batteriebank vergrößert haben, sind diese beiden dicken nun übrig.
Hersteller: Sonnenschein
Immer gut von uns behandelt
Bis zuletzt waren keine Kapazitätsverluste feststellbar.
Die Anschlussklemmen sind dabei.
Alter ca. 10 Jahre
Ein Optimist ist jemand, der genau weiß, wie traurig die Welt sein kann, während ein Pessimist täglich neu zu dieser Erkenntnis gelangt.
Für den Seenotfall haben wir eine Menge Ausrüstung und hoffen natürlich, sie niemals zu brauchen.
Natürlich sind auch der übliche Rettungsring und die Rettungswesten nebst Lifebelts an Bord. Ob man eine Person aus dem Wasser wieder aufs Schiff bekommt muss man bezweifeln, deswegen gilt das dieser Fall unbedingt verhindert werden muss.
Gestern sind wir gegen 23:00 Uhr in Greifswald angekommen. Auf der Autobahn war Großkampftag. Unfälle, Staus, Umleitungen.
Dann erstmal umräumen, so das wir schlafen können. Am Morgen ein leichter Regen, Ben wacht pünktlich um 7:00 Uhr auf.Frühstück, ganz in Ruhe.
Dann gehts an die Todo-Liste. Der Kühlschrank muss innen mit Blechen ausgekleidet werden. Die Naviecke ist unvollständig und einige Kabel werden noch angeschlossen.
Verfasser unbekannt, gelesen bei Kerstin Hack.
Unsere Batteriebank wird auf 1000Ah vergrößert.
Die neuen Batterien sind bestellt, den Einbau übernimmt die Yachtwerft Greifswald.
Diesmal war das Antifouling dran. Weil die Grace auf einem so hohen Bock steht brauchten wir ein kleines Gerüst. Das konnten wir uns glücklicherweise ausleihen.
6:00 Uhr stehen wir auf, die Nacht war saukalt. Erstmal die Heizung an und Frühstück. Dann mal vorsichtig rausgeschaut – immer noch viel zu kalt und auch nass. Aber der Wetterbericht verheißt optimales Wetter. Wir überbrücken die Wartezeit mit anderen Punkten der ToDo-Liste, Vorbereitungen auf das Streichen und Überlegungen für diverse Kleinigkeiten.
Gegen 9:00 Uhr kann es dann losgehen, die Sonne hat die Backbordseite abgetrocknet. Vorher schlüpfen wir noch in die sexy Maleranzüge. Die Kante des Wasserpasses ist schnell abgeklebt und wir beginnen mit dem Anstrich. Nicht ganz so einfach, wir müssen erst wieder lernen, eine gleichmäßige Schicht aufzutragen. 2 Büchsen á 2,5l reichen leider nicht ganz, zum Glück bekommen wir beim Yachtausrüster noch Nachschub.
Gegen 10:00 kommt der Polsterer und wir besprechen neue Polster für das Cockpit – auf die Preise sind wir sehr gespannt … aber jetzt schnell weiter mit dem AF, denn wir wollen natürlich das gute Wetter nutzen und fertig werden. Aus diesem Grund fällt auch die Mittagspause im Cockpit bei strahlendem Sonnenschein nur kurz aus. Mit schmerzenden Daumen und Armen sind wir aber gegen 15:00 Uhr fertig. Nicht viel zu früh, denn kaum ist die Farbe angetrocknet, zieht der Himmel zu und es wird wieder kalt und ungemütlich. Also rein in die gute Stube und weiter mit den diversen Aufgaben. Bis spät in den Abend wird geräumt und gebaut, Ideen entwickelt und wieder verworfen.
Die Nacht fällt nicht so kalt aus, weil wir die Heizung auf kleinster Stufe laufen lassen. Am Morgen ist es auch nicht ganz so kalt aber die Zeitumstellung passt uns nicht so recht. Sonntag Morgen und dann noch eine Stunde eher aufstehen … naja, man kann es sich eben nicht heraussuchen. Es wird gefrühstückt, aufgeräumt und ein paar kleinere Lackierarbeiten gemacht. Das AF sieht gut aus heute Morgen, das Wetter in hingegen grau, kalt und nebelig. Gegen 11:00 reisen wir ab.
Dicker Rauhreif liegt auf der Grace und auf der neues Sprayhood die ich heute zum ersten Mal sehe. Die Nacht war kalt aber die Sonne scheint schon auf das Schiff und überall fängt es an zu tauen und zu dampfen.
Viele Dinge wollen erledigt werden, heute sind hauptsächlich Tischlerarbeiten dran. Viel haben wir geschafft, manches wurde vertagt, weitere Änderungen besprochen.
Ich habe mich schwer getan mit der neuen Verkabelung des Außenmonitors. Die Montage zweier Antennen wurden bei der Werft beauftragt. Viel Verkabelungsarbeit in der neuen Naviecke ist übrig geblieben, es muss noch Holz lackiert werden und ganz wichtig beim nächsten Mal: das Antifouling streichen.
Aufgrund der massiven Motorprobleme und der Tatsache das am Motor kein Fehler gefunden werden konnte, müssen wir den Tank reinigen lassen. Keine leichte Sache, vor allem weil noch über 400l Diesel drin sind und die eigentlich entsorgt werden müßten. Ich hoffe wir finden dafür noch eine andere Lösung. Im Anhang ein paar Fotos.
Die Jacke ist mir inzwischen zu warm. Heute sind hier in Meinersdorf 11° und es ist nebelig. Ich trage Kartons über die Straße und lade das Auto ein. Hoffentlich habe ich nichts Wichtiges vergessen.
Morgen gehts wiedermal nach Greifswald. Da wird an der Grace gewerkelt und getan, Kabel gezogen und installiert. Heute kam gerade noch die neue WLAN-Antenne – die möchte auch gern installiert werden, gleich neben der neuen Navtex-Antenne. Hoffentlich passt das alles noch irgendwie auf den Heckmast.
Leider haben die sanitären Einrichtungen des Hafens noch geschlossen, so bleibt uns nur die Pension – hab da was neues gefunden – mal sehen wie das wird. Schlechter als die lauten Flure und Zimmer der Jugendherberge wirds wohl nicht werden.