Vorstellung des Projekts Wassermacher

prinzipzeichnung_1-1
Prinzipzeichnung Wassermacher

Während wir unterwegs waren, hatten wir einen kommerziellen Wassermacher an Bord. Prinzipiell funktionierte das schon so ganz gut. Leider ist beim Einbau auf einige Dinge zu achten und das wurde nur unzureichend vom Hersteller kommuniziert. So haben wir im Laufe der Reise 4 teure Drehschieberpumpen zerstört.  Erst auf dem letzten Abschnitt haben wir bei einem Bekannten eine Idee gesehen die wir dann in St.Martin umgesetzt haben, einen kleinen Tank über der Pumpe aus dem sich der Wassermacher bedient. Zum Füllen des Vor-Tanks braucht es natürlich wieder eine Pumpe die genug Wasser liefert und eine Überwachung. Wenn der Tank voll ist, muss die Vorpumpe abschalten. Ich hatte das mit einem umgekehrten Bilgenschalter am Deckel des Tanks gelöst und so funktionierte es auch bis zuletzt gut. Vorstellung des Projekts Wassermacher weiterlesen

Winterklar

Gestern kam die Grace nun endlich aus dem Wasser. Die Werft hat sie auf einen stabilen Wagen gestellt. Diesmal schaukelt es nicht so fürchterlich wie in Fehmarn.

Segel, Sprayhood  und Kuchenbude bergen, Winterplane draufbauen, Wassermacher ausbauen, Wassertank entleeren. Das war’s.

Gefreut habe mich über die Begeisterung des Werft-Vorarbeiters, er lobte die Manövrierbarkeit in den höchsten Tönen, sie würde sich wie ein Auto fahren, das wäre ja völlig problemlos.

festgemacht

Heute am 11.Juli 2015 haben wir gegen 16:00 Uhr in Wilhelmshaven auf einer Werft festgemacht.
Diese Reise ist damit zu Ende. 17500 Meilen liegen in unserem Kielwasser, mehr als 32000 km.
Jetzt steht viel Arbeit bevor. Unser ganzer persönlicher Kram (und das ist nicht wenig) muss ausgeräumt, verpackt und in ein Auto geladen werden.
Im Laufe der nächsten Woche fahren wir dann Richtung Sachsen.
Gefreut haben wir uns besonders über unser Empfangskomitee von der Azzurro – mit Sekt!
Sie haben uns gleich sehr geholfen, organisatorisch und praktisch. Vielen Dank!

Zeebrugge – Wilhelmshaven Tag 2

So. Nun haben wir die letzte Nachtfahrt dieser Reise vor uns. Morgen kommen wir in Wilhelmshaven an.
Eigenartiges Gefühl.
Die letzte Nacht war nervenaufreibend. Der Verkehr lies es nicht zu, mal ein paar Minuten vor sich hin zu dämmern. Dauernd gab es Alarm vom AIS, irgendjemand machte ständig Durchsagen im UKW und irgendwie eierten zwischendrin auch noch die Fischerboote herum.
Höhepunkt des Ganzen natürlich Rotterdam, wo die Frachtschiffe wie aufgefädelt raus und rein fahren. Dazwischen dann die Lotsen mit ihren schnellen Kleinkreuzern. Vor Amsterdam trafen wir auf eine der Aida’s. Sie wollte nach Hamburg und fuhr eine lange Zeit nur wenig voraus, warum die wohl so langsam fuhren? Dort war der Verkehr zwar immer noch stark aber es ließ merklich nach. Heute Morgen bei Den Helder war es dann schon fast friedlich und vor den ostfriesischen Inseln wurde es wieder angenehmer. Da konnte dann auch mal ein Nickerchen gemacht werden. Es gab hier auch wieder mehr Segler.
Die Ems und damit die deutsche Grenze ist nun noch 12nm entfernt. Dann sind wir quasi schon zu Hause.
Position: 53°35.62’N 005°59.12’E
Zeitpunkt des Versandes (UTC): 10.07.2015 18:31

Unterwegs sein – mit Marlies, Ralf und Ben

Translate »
%d Bloggern gefällt das: