Die letzte Etappe unserer Tour stand unter ungünstigen Vorzeichen. Vorhergesagt waren Windstärke 5-6 in Böen 7-8. Natürlich aus der falschen Richtung aber das muss ja nun fast nicht mehr erwähnt werden. Die Realität sah anders aus, so ähnlich wie es unser Wetterprogramm von Bonito empfangen hatte. Wir hatten anfangs Windstärke 5, es nahm dann im Laufe des Tages bis auf 3 Knoten ab und nahm später wieder bis 10 Knoten zu. Die Wellen waren unangenehm, so unangenehm das ich wieder mal an Seekrankheit litt. Erst als die Welle deutlich unter 1m war, ging es mir wieder besser. Marlies hat solange die Stellung gehalten und wir kamen ganz gut voran. 18h für 81 Meilen ist nicht doll aber für gegenan auch OK. 22:30 Uhr waren wir in Lubmin fest – ein gutes Gefühl nach 455 nm.
Ben war es heute auch lästig – er mochte es nicht, so wie wir auch.

Die Eile und der Termindruck durch die begrenzte Urlaubszeit liesen uns immer wieder gegen den Wind starten, es war einfach keine Zeit, auf den richtigen Wind zu warten. Aber nächste Woche wartet wieder „der Dienst“ und so kann man nirgends so lange bleiben wie man gerne möchte.
Das aus den ambitionierten Plänen mit einer Fahrt direkt nach Stockholm nichts wurde, ist nicht schlimm. Das läuft uns nicht weg, wir sind mit uns zufrieden.

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