Die Nacht war sehr angenehm. Nicht nur das wir segeln konnten – es rollte auch nur ganz leicht und wir kamen gut voran.
Marlies hat kurz im Morgengrauen einen großen Thunfisch (66cm) geangelt. Chicken of the Sea – wie er in der Karibik und den USA heißt. Vermutlich hat er sich mit dem Haken die Kiemen herausgerissen, er hat sich nämlich nicht gewehrt und das war auch gut so, Marlies hatte auch so genug zu kämpfen.Nun haben wir Fisch genug bis nach Deutschland, die Angel bleibt eingepackt – und dabei haben wir echt nur die größten Stücken heruntergeschnitten.
Am Vormittag ist zum Teil wenig Wind, wir haben den Finger in Gedanken schon am Starter. Aber es wird langsam wieder besser und nach dem Mittag läuft es wieder um die 5kn. Die Sonne scheint – wie angenehm. Am Nachmittag können wir von Schmetterling wieder auf normale Besegelung wechseln. Dadurch rollt es nun auch deutlich weniger.
Die Fahrzeugdichte wird höher. Etliche Fischerboote fahren auch hier draußen herum, ungünstig – die haben Vorfahrt.
Unsere Gedanken sind bei der Ankunft in Wilhelmshaven und welche Arbeiten dann anstehen.
Position: 46°42.66’N 010°15.68’W
Zeitpunkt des Versandes (UTC): 30.12.1899 00:00

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