IMG_6830Was soll man schreiben wenn man den ganzen Tag motoren muss? Es ist ätzend.

Irgendwann müssen wir einmal das Verkehrstrennungsgebiet kreuzen und da bietet sich die Stelle vor Dover an. Dort kreuzen eh die ganze Zeit irgendwelche Fähren und es ist (bekannterweise) die schmalste Stelle an sich. Da läuft der Motor wiedermal unter Volllast und wir schaffen sogar fast 8kn. OK, das Wasser war auch spiegelglatt. 2 große Pötte weichen uns noch ein wenig aus und dann sind wir drüben. Gerade in der Nacht zeigt sich wiedermal wie sinnvoll so ein AIS ist. Übrigens haben das inzwischen fast alle Boote hier, auch die Fischer sind nahezu komplett mit AIS ausgerüstet. Sehr hilfreich.

Am Vormittag gönnen wir uns mal 2 Stunden Motor-Pause und segeln ganz sachte weiter. Ja das ginge schon, man braucht aber zuviel Zeit. Die haben wir nicht, denn es kommt ein Stürmchen im Kanal auf und zwar schon am Nachmittag. Also nix wie verkriechen in einem Hafen. Zeebrugge wurde uns empfohlen, also dort rein – ein riesiger Hafen mit Container- und Tankerterminals und fast ganz hinten ein Yachthafen. Platz gibts auch genug, der Besuchersteg ist deutlich gekennzeichnet. Wir nutzen ausgiebig die Duschen und spazieren ein wenig herum. Die Geschäfte schließen schon alle und wir wundern uns. Aber hier gilt bereits die deutsche Zeit, also wiedermal Uhren umstellen. Mal sehen was der Wetterfrosch morgen früh sagt, vielleicht können wir gegen Abend dann weiterfahren.

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