Leider sollte das Wetter den ganzen Tag noch bescheiden bleiben und an diese Vorhersage hat es sich auch gründlich gehalten. Es war kalt, regnerisch und die Heizung lief eigentlich fast den ganzen Tag. Dazu der Wind, es pfeift ganz ordentlich in den Masten der Segelboote.
Deswegen war heute Pausetag – mehr oder weniger. Erstmal ausschlafen, ups – bis um 11. Naja, macht nix, wer weiß wann wir das mal wieder können – vermutlich die nächsten Jahre nicht.
Der Spruch des Tages kam von Ben: „Wie zieht man Halbschuhe denn an?“ Na, das hat er schnell wieder gelernt. Sommer in Mitteleuropa!
Die Männer gingen dann in die hiesige Ausstellung genannt „Seafront“. Das ist eine etwas langweilige Ausstellung mit ein paar Spielmöglichkeiten zwischendrin. Wer sich für die Geschichte von Brügge und Seebrügge interessiert, kann Tafeln lesen und alte Fotos anschauen. Zur Unterwasserwelt gabs auch was – eher bescheiden. Der Höhepunkt folgt zum Schluss. Es ist die Besichtigung eines russischen U-Boots aus 1960 und eines alten Feuerschiffs das hier einmal im Kanal hing.
Währenddessen war Marlies in aller Ruhe mal einkaufen, allerdings nur Lebensmittel. Die hat sie dann gleich zu leckeren Fischbrötchen, einem Abendessen mit frischem Spinat und Ei und Streuselschnecken verarbeitet. Außerdem hat sie frisches Brot für die restliche Strecke gebacken.
Zum Glück habe ich mich heute nochmal mit der Zufahrt zu unserem
geplanten Liegeplatz beschäftigt. Dabei musste ich leider feststellen, dass dieser Plan wohl nicht aufgehen wird. Über der Zufahrt hängt eine 110kV-Freileitung mit nur 15 oder 18m Durchfahrtshöhe. Die Angaben variieren, es ist aber bei 19,50m Masthöhe einfach zu knapp. Blöd! Nun sind wir also wieder auf der Suche nach einer Alternative.
Aber das wird sich hoffentlich rasch ergeben.

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