Nun möchte ich einmal ein wenig über das schreiben, was wir in der Zwischenzeit seit dem Anlegen in Wilhelmshaven gemacht haben.
Inzwischen sind ja einige Wochen ins Land gezogen und dementsprechend überschlagen sich die Ereignisse.Zuerst einmal sind wir in einer Zeit angekommen in der es einen wunderbaren Sommer gab. Das war sehr schön, wir haben das warme Wetter sehr genossen. Nur das kalte Wasser im Freibad war schon irgendwie sehr abschreckend.
In Wilhelmshaven konnten wir mit Hilfe von Christine und Wolfgang von der Azzurro ziemlich schnell einen großen Transporter mieten und binnen weniger Tage das Schiff ausräumen und alles ins Erzgebirge transportieren. Zu Hause ging es dann nach und nach an das Ausräumen, Wegschmeißen, Umräumen und Neuordnen. Zuvor aber musste die Grace auf Vordermann gebracht werden. Alles wurde geputzt, ein paar kleinere Reparaturen standen an und es gab einige Besichtigungen von Kaufinteressenten.
Die ersten Tage drehten sich hauptsächlich um die Anmeldung in der Schule. Ben hat am 22.08. Einschulung gefeiert und dann die 2. Klasse in der Freien evangelischen Grundschule Hormersdorf begonnen. Den Lehrstoff der 2. Klasse hatten wir zwar schon weitestgehend abgeschlossen aber er passte einfach besser in die Klasse und neben dem reinen Lehrstoff gibt es ja auch noch andere Dinge zu lernen, die im Bordalltag nur schwerlich Anwendung finden.  Ein neues Auto sollte her, das erwies sich schwieriger als gedacht, zuletzt kauften wir einen 3 Jahre alten Ford S-Max in Stralsund bei einem Händler. Unseren Skoda konnten wir damals nicht verkaufen und waren letztlich auch ganz froh, denn so war gleich wenigstens ein Fortbewegungsmittel da.
Dann hatten wir Termine beim Arbeitsamt. Marlies konnte am 1.9. wieder in der Firma angefangen, in der sie vor der Reise gearbeitet hat.
Es gab über den Sommer mehrere Gelegenheiten für Feierlichkeiten, eine große Hochzeit, Grillabende, Jubiläen. Wir wurden von vielen Freunden begrüßt und beglückwünscht, meistens war das Wiedersehen sehr herzlich.
Während das Wetter nun wieder kälter wird – morgens gab es schon mal nur 4°C – renovieren wir grundlegend unser Büro. Viel Platz zum Arbeiten soll entstehen und daneben viel Platz zum Verstauen des ganzen Krams. Dafür mussten natürlich zuerst die richtigen Ideen gefunden werden aber inzwischen sind wir schon ziemlich weit gekommen. Natürlich war es auch nicht ganz so einfach, den Raum erst einmal vollkommen leer zu räumen. Die schlichte Frage war: „Wohin mit dem ganzen Kram?“.  Als dann die Ideen da waren gingen die konkreten Arbeiten los: ausräumen, Tapeten runter, Elektrik neu, Fußboden neu, Fensternische ausmauern und andere Dinge. Nun sind wir beim Einrichten angekommen, es fehlen noch die großen Schränke und die Arbeitsplatten für die Arbeitsplätze.

Am letzten Wochenende kam Verwandtschaft aus den USA zu Besuch, wir hatten sie ziemlich genau vor einem Jahr bei ihnen daheim getroffen. Wieder ein geschlossener Kreis …

Durch Schule und Beruf sind wir schon wieder ganz gut in der Tretmühle drin. Die Fremdbestimmung ist nicht schön aber es geht eben momentan nicht anders.

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